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Krupnik – Polnische Graupensuppe mit GemüseKI-Beispiel

Krupnik – Polnische Graupensuppe mit Gemüse

Zuletzt aktualisiert am 16. Oktober 2026

Polnische Graupensuppe mit kleinen Graupen, Kartoffeln, Karotten und fertiger Brühe. Köcheln etwa 35–45 Minuten. Gegartes Huhn ist optional.

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20 Min VorbereitungKöcheln 35–45 Min. · kleine Graupen
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Schritte 1 von 6

Kartoffeln, Karotten, Petersilienwurzel und Knollensellerie schälen. Die Kartoffeln in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden, das Wurzelgemüse etwas feiner. Die Zwiebel schälen und fein hacken.

Tipps: Petersilienwurzel und Knollensellerie sind zwei Zutaten. Kleine Graupen stehen oft im Getreideregal oder im Polenladen.

Zutaten

  • Kleine Gerstengraupen100 g
  • Kartoffeln400 g
  • Karotten, etwa 2 mittelgroße200 g
  • Petersilienwurzel100 g
  • Knollensellerie80 g
  • Zwiebel1 Stück
  • Gemüse- oder Hühnerbrühe1.8 l
  • Butter oder Rapsöl1 EL
  • Lorbeerblatt1 Stück
  • Pimentkörner2 Stück
  • Schwarzer Pfeffer, gemahlen0.3 TL
  • Frische Petersilie2 EL
  • Frischer Dill, optional1 EL
  • Bereits gegartes Hühnerfleisch, optional250 g

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Mehr über dieses Gericht

Krupnik – Polnische Graupensuppe mit Gemüse

Was ist Krupnik?

Krupnik ist eine traditionelle polnische Suppe aus Gerste, Gemüse und Brühe. Besonders typisch sind Gerstengrütze oder kleine Gerstengraupen, Kartoffeln, Karotten, Petersilienwurzel und frische Kräuter.

Die Suppe schmeckt mild, herzhaft und leicht getreidig. Während des Kochens nimmt die Gerste Flüssigkeit auf und sorgt für eine angenehm sämige Konsistenz.

In Polen wird Krupnik sowohl mit Fleischbrühe als auch ohne Fleisch gekocht. Diese Version verwendet bereits fertige Gemüse- oder Hühnerbrühe und lässt sich dadurch unkompliziert im Alltag zubereiten. Einen Überblick über weitere polnische Suppen gibt Polnische Suppen.

Zutaten und Zeiten

Für etwa 4 Portionen, je nach Tellergröße auch 5:

- 100 g kleine Gerstengraupen, keine besonders groben ganzen Gerstenkörner - 400 g Kartoffeln - 2 mittelgroße Karotten, etwa 200 g - 1 Petersilienwurzel, etwa 80–100 g - 1 kleines Stück Knollensellerie, etwa 80 g - 1 Zwiebel - 1,8 Liter Gemüse- oder Hühnerbrühe - 1 EL Butter oder Rapsöl - 1 Lorbeerblatt - 2 Pimentkörner - ¼ TL gemahlener schwarzer Pfeffer - Salz nach Geschmack, abhängig vom Salzgehalt der Brühe - 2 EL frisch gehackte Petersilie - Optional: 1 EL frisch gehackter Dill - Optional: 250 g bereits vollständig gegartes Hühnerfleisch, ohne Haut und Knochen

Vorbereitung etwa 15–20 Minuten. Köcheln etwa 35–45 Minuten, abhängig von den Graupen. Zusammen etwa 50–65 Minuten. Die Garzeit gilt für kleine Graupen beziehungsweise passende geschälte Gerstengrütze. Grobe Graupen oder ganze Gerstenkörner können länger brauchen. Die Packungsangabe beachten. Diese Zeiten sind für die vorliegenden Mengen noch nicht in einer eigenen Kochprobe bestätigt.

Krupnik zubereiten

Kartoffeln, Karotten, Petersilienwurzel und Sellerie schälen. Die Kartoffeln in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Karotten, Petersilienwurzel und Sellerie etwas feiner würfeln. Die Zwiebel schälen und fein hacken.

Butter oder Öl in einem großen Suppentopf bei mittlerer Temperatur erhitzen. Die Zwiebel darin etwa 3 Minuten glasig dünsten. Karotten, Petersilienwurzel und Sellerie hinzufügen und unter Rühren weitere 2–3 Minuten anschwitzen. Das Gemüse soll sein Aroma entfalten, aber nicht stark bräunen.

Die Graupen nach Packungsangabe vorbereiten und bei Bedarf in einem Sieb mit kaltem Wasser abspülen. Zusammen mit der Brühe, dem Lorbeerblatt und den Pimentkörnern in den Topf geben. Alles aufkochen, dann die Hitze reduzieren. Die Suppe bei niedriger bis mittlerer Hitze etwa 15 Minuten sanft köcheln lassen, am besten mit halb aufgelegtem Deckel.

Die Kartoffelwürfel dazugeben und weitere 15–25 Minuten köcheln lassen, bis Kartoffeln und Graupen weich sind. Zwischendurch vorsichtig umrühren, damit sich die Graupen nicht am Topfboden festsetzen. Bei Bedarf etwas heißes Wasser oder Brühe ergänzen.

Lorbeerblatt und Pimentkörner entfernen. Mit Pfeffer und nach Bedarf Salz abschmecken. Petersilie und optional Dill einrühren. Wer bereits vollständig gegartes Hühnerfleisch verwenden möchte, schneidet es klein und erhitzt es jetzt in der heißen Suppe vollständig durch. Rohes Huhn gehört nicht in diese schnelle Grundversion. Dafür wäre zuerst eine eigene Brühe nötig, und die Garzeit wäre deutlich länger.

Heiß in tiefen Tellern anrichten und nach Wunsch mit etwas Petersilie bestreuen. Krupnik passt zu frischem Roggenbrot und ist durch Kartoffeln und Graupen auch ohne weitere Beilage sättigend. Als Alltagssuppe passt er gut zu einem polnischen Sonntagsessen.

Welche Graupen?

In polnischen Rezepten stehen oft kasza jęczmienna perłowa, kasza mazurska oder kasza jęczmienna wiejska. Diese Produkte unterscheiden sich in Korngröße, Verarbeitung und Kochzeit. Im deutschen Supermarkt heißen vergleichbare Produkte meist Graupen, Perlgraupen oder Gerstengraupen. Im Polenladen steht die Körnung oft auf der Packung.

Kleine Perlgraupen garen relativ gleichmäßig und passen zu dieser schnellen Suppe. Größere Körner brauchen häufig mehr Zeit und bleiben fester. Polnischer Pęczak bezeichnet gröbere Gerstenkörner und ist nicht dasselbe wie jede feine deutsche Perlgraupe. Bei Pęczak müssen Kochdauer und Flüssigkeitsmenge angepasst werden.

Krupnik mit Hühnerfleisch

Für eine einfache Fleischvariante etwa 250 g bereits vollständig gegartes Hühnerfleisch ohne Haut und Knochen klein schneiden und kurz vor dem Ende in der heißen Suppe durchwärmen. Die Grundsuppe selbst bleibt mit Gemüsebrühe ohne Fleisch möglich. Wer mit rohem Huhn beginnen möchte, kocht zuerst eine eigene Hühnerbrühe und gart das Fleisch darin vollständig. Das ist eine längere Zubereitung und nicht Teil dieser schnellen Version.

Tipps

Die Körner sollen weich sein, aber nicht vollständig zerfallen. Die genaue Kochzeit hängt von Größe und Verarbeitung ab. Graupen binden auch nach dem Kochen noch Flüssigkeit, deshalb wird Krupnik beim Abkühlen oft deutlich dicker. Frische Petersilie und Dill erst kurz vor dem Servieren unterrühren. Für eine dünnere Suppe am Ende heiße Brühe oder Wasser ergänzen.

Aufbewahren

Krupnik nach dem Kochen zügig abkühlen lassen und portionsweise in geeignete Behälter füllen. Abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren und innerhalb von zwei bis drei Tagen verbrauchen. Beim erneuten Erwärmen gründlich durcherhitzen. Bei Bedarf Wasser oder Brühe ergänzen, weil die Graupen weiter Flüssigkeit aufnehmen.

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Häufige Fragen

Kann ich Krupnik ohne Fleisch kochen?

Ja. Mit Gemüsebrühe und Pflanzenöl ist die Suppe vegan, sofern alle verwendeten Zutaten pflanzlich sind.

Ist Krupnik dasselbe wie deutsche Graupensuppe?

Die Gerichte sind verwandt, weil beide Gerste verwenden. Der polnische Krupnik hat eigene Gewürz- und Gemüsekombinationen, hier mit Petersilienwurzel, Sellerie, Lorbeer und Piment.

Muss man Graupen einweichen?

Kleine Perlgraupen brauchen meist kein vorheriges Einweichen. Bei gröberen Gerstenprodukten die Packungsanleitung beachten.

Warum wird Krupnik über Nacht dick?

Die Graupen nehmen weiter Flüssigkeit auf, während die Suppe abkühlt. Beim Aufwärmen stellt zusätzliche Brühe die gewünschte Konsistenz wieder her.

Kann man Krupnik mit Buchweizen kochen?

Andere polnische Gerichte nutzen Buchweizen, zum Beispiel Kasza gryczana. Klassischer Krupnik wird mit Gerste zubereitet. Mit Buchweizen ändern sich Geschmack und Konsistenz deutlich.

Enthält Krupnik Gluten?

Ja. Gerste enthält Gluten. Klassischer Krupnik mit Gerstengraupen ist nicht für Menschen mit Zöliakie geeignet.

Kann man Krupnik einfrieren?

Ja. Die abgekühlte Suppe kann portionsweise eingefroren werden. Beim Auftauen können Graupen und Kartoffeln etwas weicher werden.